Gehaltsrechner
Berechnen Sie Ihr Nettogehalt aus dem Bruttogehalt inklusive aller Sozialversicherungsbeiträge und Steuern.
Gehaltsrechner - Von Brutto zu Netto
Unser Gehaltsrechner hilft Ihnen, Ihr Nettogehalt aus dem Bruttogehalt zu berechnen. Der Rechner berücksichtigt alle relevanten Abzüge nach deutschem Recht für das Jahr 2025.
Was wird vom Bruttogehalt abgezogen?
Sozialversicherungsbeiträge (ca. 20%):
- Krankenversicherung: 7,3% + Zusatzbeitrag (durchschnittlich 1,7%)
- Pflegeversicherung: 1,7% (mit Kindern) oder 2,3% (ohne Kinder, über 23 Jahre)
- Rentenversicherung: 9,3%
- Arbeitslosenversicherung: 1,3%
Steuern:
- Lohnsteuer: Abhängig von Steuerklasse und Gehaltshöhe (progressiv)
- Solidaritätszuschlag: 5,5% der Lohnsteuer (ab bestimmtem Einkommen)
- Kirchensteuer: 8-9% der Lohnsteuer (optional)
Steuerklassen im Überblick:
- Klasse I: Ledige, Geschiedene, Verwitwete
- Klasse II: Alleinerziehende mit Entlastungsbetrag
- Klasse III: Verheiratete mit höherem Einkommen (günstig)
- Klasse IV: Verheiratete mit ähnlichem Einkommen (Standard)
- Klasse V: Verheiratete mit niedrigerem Einkommen (hohe Abzüge)
- Klasse VI: Zweiter oder weiterer Nebenjob (höchste Abzüge)
Tipps zur Gehaltsoptimierung:
- Werbungskosten: Über 1.230€ jährlich? Dann Steuererklärung lohnenswert!
- Steuerklassenwechsel: Bei Heirat oft sinnvoll (III/V Kombination)
- Freibeträge: Lassen Sie Freibeträge eintragen (z.B. für Kinderbetreuung)
- Altersvorsorge: Riester/Rürup bringen Steuervorteile
- Vermögenswirksame Leistungen: Arbeitgeberzuschuss nutzen
Häufige Fragen:
Warum unterscheidet sich mein tatsächliches Nettogehalt?
Dieser Rechner gibt Durchschnittswerte an. Individuelle Faktoren wie Freibeträge, regionale Unterschiede bei Kirchensteuer oder firmens specifische Regelungen können Abweichungen verursachen.
Was ist der Kinderfreibetrag?
Pro Kind gibt es 0,5 Kinderfreibeträge, die die Lohnsteuer reduzieren. Bei der Steuererklärung prüft das Finanzamt, ob Kinderfreibetrag oder Kindergeld günstiger ist.
Lohnt sich ein höheres Bruttogehalt immer?
Ja! Zwar steigen prozentual die Abzüge, aber das Nettogehalt steigt immer. Es gibt keine "Grenze", ab der man weniger verdient.